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Königskerze, Verbascum thapsiforme
Die Königskerze erscheint wirklich wie eine
Königin ob ihrer Größe, die sie erreicht, sie kann bis zu zwei Meter
hoch wachsen, ja es wurden sogar noch größere Exemplare gesehen. Als
eine der größten heimischen Blumen hat sie nicht nur eine stattliche
Größe vorzuweisen, sondern besticht auch durch ihr imposantes
Blütenspiel.
Ihr alter Name "Wollkraut" wurde von "Wullena" abgeleitet, der von der
bekannten Kräuterkundigen Hildegard von Bingen geformt wurde, wohl in
Anlehnung an die behaarten Blätter. Auch der Begriff "bärtige Blume"
war oft in Gebrauch.
Sie gehört zur Familie der Braunwurzgewächse, ist mehrjährig,
im ersten Jahr als Blattrosette, im zweiten Jahr ein derber Stengel,
ca. zwei Meter hoch, mit dicht behaarten, weichen, grau-grünen
Blättern und leuchtend gelben, langen, ährig angelegten Blütenständen,
wobei sich die Blüten allmählich von unten nach oben öffnen. |
Heimisch ist sie in Europa, West-, Mittel- und Ostasien,
oftmals in gemäßigten Klimazonen eingebürgert.
Die Königskerze gedeiht gerne wild an sonnigen Orten, an
Wiesen-, Wald- und Wegrändern sowie auf Geröllfluren und Kahlschlägen. An
die Bodenbeschaffenheit stellt sie kaum Ansprüche. Nur zu feucht darf es
nicht sein, denn sie verträgt keine Staunässe! Sie gehört zu den
Lichtkeimern, d. h. einfach den Samen im Frühjahr oder Spätsommer auf die
Erde streuen, leicht andrücken und angiessen. Ebenso erfolgt die
Vermehrung durch Wurzelteilung.
Bei der Blüte öffnen sich immer nur ein paar Blüten, verteilt auf die
Ähre, so daß die Pflanze über einen längeren Zeitraum ihre Pracht
darstellen kann.
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Geerntet werden die geöffneten,
leuchtend gelben Blüten ohne Kelche von Mitte Juni bis zum Herbst
vormittags bei Sonnenschein und während des zunehmenden Mondes und
noch besser kurz vor oder bei Vollmond (Mondphase, nicht Tageszeit),
da sie dann den höchsten Energiestand haben. |
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Die Königskerze ist im Volksmund auch bekannt als
Wetterpflanze: wer sie in der Nähe des Hauses hat, bei dem soll angeblich
kein Blitz einschlagen, wer dagegen sie entfernt, bei dem soll der Blitz
eher geneigt sein einzuschlagen. Als Wetterorakel galt, wenn sich die
Blütenspitze nach Osten neigt, kommt schönes Wetter - bei einer Neigung
nach Westen gibt es schlechtes Wetter. Die Dauer und die Kälte des Winters
konnte früher anhand der Blütenmenge vorausgesagt werden. Ganz Fachkundige
behaupten, wenn die Blüten weit am Stengel runterreichen, dann gibt es
früh Schnee, weiter sogar, daß, wenn auf die Blüten erst wieder Blätter
folgen, dann kommt eine Pause nach dem ersten Schnee. Stehen die Blüten
aber bis zum Ende des Stengels, so gibt es angeblich einen kalten und
langen Winter mit viel Schnee im Frühjahr.
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Junge Rosette einer Königskerze am
3. Mai |
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Schon Hildegard von Bingen schrieb über die Königskerze (Zitat):
Die Königskerze ist warm und trocken und etwas kalt, und wer ein schwaches
und trauriges Herz hat, der koche Königskerze mit Fleisch oder mit Fischen
oder mit "Kucheln" ohne andere Kräuter, und esse das oft, und es stärkt
sein Herz und macht es fröhlich. Aber auch wer in der Stimme und in der
Kehle heiser ist und wer in der Brust Schmerzen hat, der koche Königskerze
und Fenchel in gleichem Gewicht in gutem Wein, und er seihe das durch ein
Tuch und trinke es oft, und er wird die Stimme wieder erlangen, und es
heilt die Brust.
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| Kurz vor der Blüte. |
Zur Blüte am 27. Juni. |
Voll aufblühend am 7. Juli. |
In voller Pracht am 12. Juli. |
Die Blüten haben einen zarten Honigduft.
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Die Verwendung:
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Anwendung findet die Königskerze als Schutz und
Reizmilderung für die Bronchien, bei akuten und chronischen Lungenleiden
wie Asthma, Bronchitis, Husten, Kehlkopfkatarrh und -entzündung,
Mandelentzündung, Heiserkeit, Reizhusten (Ozonbelastung),
sie wirkt positiv auf den Gallefluss und auf die Leber, äußerlich bei
Wunden, Hauterkrankungen und
Hämorrhoiden, Ohrenschmerzen, Tinnitus, Mittelohrentzündung, in Form von
Sirup, Tinktur, Ölauszug und Tee.
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Ist sie nicht wunderschön, die Königskerze in
voller Blütenpracht. |
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Sie macht ihrem Namen Ehre! |
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Inhaltsstoffe |
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Wirkungen |
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Triterpensaponine |
Schleimlösend |
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Verbascosaponin |
Auswurffördernd |
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Flavonoide |
Husten |
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Iridoide |
Asthma,
Bronchitis |
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Schleimstoffe |
Heiserkeit |
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Ferulasäure |
Ohrinfekte |
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Carotinoide |
Magen-Darm-beruhigend |
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Phytosterole |
Hohe Energieträger! |
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Die Verarbeitung:
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Die Königskerzenblüten werden gepflückt,
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im Schatten getrocknet, |
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Königskerze -
Verbascum thapsiforme:
Heilkraft der Natur!
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und, richtig trocken, abgefüllt in Dosen oder
Gläser. |
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Trockene Königskerzenblüten werden in Dosen abgefüllt. |
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Die getrockneten Königskerzenblüten eignen sich sehr gut zur Herstellung
eines guten Kräutertees,
die Inhaltstoffe
werden
im Kombucha-Ansatz vergoren, nochmals aufgeschlüsselt und dienen
Ihnen somit
doppelt so gut!
Die Aufschlüsselung durch Fermentation, Vergärung wurde schon von
Paracelsus praktiziert um die Wirkstoffe der Kräuter besser nutzen zu
können, z. B. im Sauerkraut.
Andere Namen: Wollblume, Wollkraut, Fackelkraut, Fackelblume, Brennkraut,
Marienkerze, Wundblume, Himmelbrand, Wetterkerze, Kerzenkraut,
Unholdkerze, Mullein.
Mein Tipp:
Nehmen Sie einen guten Kombucha-Teepilz für ein gutes
Kombucha-Getränk!
Mit dem Kombucha können Sie die Kräuter noch
besser nutzen!
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